Aufgesattelt! Reiterstiefel als Fashion-Statement

Was lange nur den Reiterinnen unter uns vorbehalten war, hat sich mittlerweile zu einem echten Kult in der Mode entwickelt – die Reiterstiefel. Wir finden, das wurde auch höchste Zeit und wenn es nach uns gegangen wäre, hätten wir die tollen Schuhe schon viel früher raus aus den Ställen und hinein in die bunte Fashionwelt geholt.Warum diese Stiefel so toll sind und wieso man nicht mal reiten können muss, um sie zu lieben, verraten wir dir heute.

Die Geschichte der Reiterstiefel

Ihren Ursprung haben die Reiterstiefel ganz klar im Pferdesport und gelten heute als ultimative Alleskönner. Die Stiefel können elegant sein, genauso wie lässig, mit einem kleinen Blockabsatz oder komplett flach. Langer Schaft, klassische Form und je nach Geldbeutel aus echtem Leder oder Lederimitat – solange die Stiefel gut verarbeitet sind, wird kaum einer den Unterschied merken – mit diesen Attributen sind die Reiterstiefel zum ultimativen Modeliebling aufgestiegen. Von daher macht es auch gar nichts, wenn du nicht reiten kannst – schließlich sehen die Stiefel schick ausgeführt mindestes genauso gut aus wie in ihrer natürlichen Umgebung, dem Pferdestall. Betrachtet man die Entwicklung vom ursprünglichen Reiterstiefel bis hin zum modischen Must-have, hat sich gar nicht so viel verändert: Der lange Schaft und die klassische Form wurden beibehalten, ebensowie die Methode, die Stiefel ohne mehrteiligen Absatz zu fertigen. Das hat den ganz einfachen Hintergrund, dass sich die Reiter im Falle eines Sturzes nicht mit dem Absatz im Steigbügel verfangen können. Auch gelten je nach Disziplin des jeweiligen Pferdesports ganz unterschiedliche Dresscodes: In England beispielsweise werden beim beliebten Polo nur braune Reitstiefel getragen, schwarze dagegen sind ein No-Go.

1001 Styles – so kombiniert man die Stiefel richtig

Du bist wahrscheinlich keine englische Polo-Spielerin und musst dir von daher auch keinerlei Gedanken über solche Style-Vorgaben machen. Schließlich sind Reiterstiefel inzwischen viel mehr als bloß praktische, wenn auch stylische, Schuhe für Pferdeliebhaber. Die Auswahl an schönen Modellen ist riesig und reicht vom ganz klassischen Exemplar in schlichtem Braun und schwarzem Umschlag bis hin zu ausgefallenen Designerstücken mit Nietenbesatz, funkelndem Strass, Lack oder Schnallen – also allem, was das Fashion-Herz begehrt.

Das Tolle an Reiterstiefeln ist außerdem, dass sie, richtig kombiniert, die Waden optisch verlängern. Reiterstiefel sehen immer gut aus, wenn sie so getragen werden, wie es die Urväter dieser Modell schon vormachten: Mit der enganliegenden Hose in den Stiefeln. Schuhe und auch Beine kommen so nämlich am besten zur Geltung. Vorsicht bei Mini-Röcken oder knappen Hot Pants: Die Reiterstiefel könnten schnell zu schwer und klobig am Bein wirken und zu viel nackte Haut wirkt ja leider auch schnell billig. Von daher sollte man wirklich in der Kombination mit schmalen Hosen und eleganten Röcken, die mindestens bis zum Knie reichen, bleiben. Darüber noch eine schicke Bluse oder ein edles Shirt, Blazer dazu und fertig ist der perfekte Look, mit dem du dich überall blicken lassen kannst und niemals over- oder underdressed sein wirst, sondern einfach nur gut angezogen – den Reiterstiefeln sei Dank.

Fotos: stiefelparadies.de (4), fotolia.com – chupacabra (1)

Teile den Trend!
RSS
Abonniere shoe.stories
Facebook
Google+
http://shoe-stories.de/6483/aufgesattelt/
Twitter

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!

Benachrichtige mich über:
avatar
wpDiscuz