Schuhlexikon von A bis Z – D wie Desert Boots

D wie Desert Boots

stiefelettenDer Desert Boot ist eine Stiefellette bzw. ein knöchelhoher Halbschuh für Männer, der aber in den letzten Jahrzehnten auch in der Damenschuhwelt Anklang gefunden hat. Diese Schuhe zeichnen sich dadurch aus, dass sie etwa knöchelhoch, aus robustem Wildleder bzw. Lederoptik und mit einer Schnürung versehen sind.

Erfunden wurden die Desert Boots 1950 von Nathan Clark, einem der ältesten Mitglieder des Clarks Schuhkonzerns. Gedacht waren sie ursprünglich für die Offiziere der britischen Armee, die zu dieser Zeit in Kairo stationiert waren. Ihre Unverwüstlichkeit und die „Feuerprobe“ in der Wüste brachten diesem Schuhmodell dann den Namen ein, den es heute noch trägt: Desert Boots – zu Deutsch: Wüsten-Stiefel.

Nach und nach wurden sie jedoch immer mehr zum Trendschuh und in den 70er Jahren erlebten sie modisch ihren absoluten Höhepunkt, von da an gehörten sie bei jedem Mann in den Schrank, egal, ob Student, Musiker oder Banker. Das Besondere an den Desert Boots ist, dass sie so vielfältig kombinierbar sind. Man kann sie genauso gut zum Anzug wie auch zur Jeans oder Chino-Hose tragen, das macht wohl das Erfolgsgeheimnis dieses Klassikers aus. Dieser Aspekt wird von Designern gerne immer wieder aufgegriffen, indem sie den Schuh ständig neu interpretieren: von Used-Look bis Business-Chic. Auch in der Farbgebung sind keine Grenzen gesetzt, die meisten Exemplare werden jedoch in klassischen Ertönen wie z.B. Oliv, Khaki, Beige und Braun angeboten.

Bilder: fotolia.com (1), stiefelparadies.de (2)

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