Erste Hilfe für Fashionistas – Blase am Fuß

blase-am-fuss Sommerzeit, Sandalen, Fuß-Schmerzen

Es ist ein Teufelskreis! Endlich haben wir Traumwetter, die Sonne scheint, wir schlüpfen in unser Lieblings-Blumenkleid und in die neuen Sandaletten. Und dann? Nach einem kurzen Spaziergang  fangen die Füße an zu schmerzen und Schwups, ist sie da: die erste Blase!

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Damit Blasen gar nicht erst entstehen: bequeme, flache Sandalen ohne Riemchen

Aber das Gemeine: Nicht nur bei neuen Schuhen kommt es schnell zu Blasen, Du kannst Dir auch in Schuhen, die Du schon seit Jahren trägst, böse Fußschmerzen holen. Das liegt einfach daran, dass sich barfuß im Schuh die Reibung zwischen Schuh und Haut enorm erhöht  – was sich übrigens noch dadurch verstärkt, dass die Füße bei Wärme anschwellen und die Schuhe somit enger werden. Und hast Du gewusst, dass Menschen mit einem schwachen Bindegewebe (also besonders Frauen, die zu Cellulite neigen), schneller Blasen bekommen als andere?

Vorbeugen – damit erst gar keine Blasen entstehen

Gut, nachher ist man ja immer schlauer, aber auf der sicheren Seite bist Du auf jeden Fall, wenn Du bereits bei der geringsten Reibung oder dem leichtesten Druck, den Du in Deinen (neuen) Schuhen verspürst, auf die entsprechende Stelle im Schuh ein Gelpolster oder Druckstellenpolster klebst. Diese praktischen Helferlein gibt es nahezu allen Formen für jede Region Deines Fußes (z.B. Zehen, Ballen, Hacke, Ferse) und für offene Schuhe ebenso wie für geschlossene. Im Schuh sind die Gelpolster unsichtbar und sie wirken wie eine schützende, zweite Haut zwischen Schuh und Fuß. Denn wie ein Puffer verhindern diese die Reibung.

Leider kommen Blasen im Sommer besonders häufig vor, denn die schönsten Schuhe wie Sandalen und Sandaletten mit vielen Riemchen sorgen für besonders viel Reibung und Angriffsfläche. Bei geschlossenen Schuhen wie Pumps, Ballerinas und Sneakers gibt es neben den Gelpolstern eine weitere, einfache Methode, Blasen zu verhindern: Füßlinge. Das sind quasi „halbe Söckchen“, die Deinen Fuß schützen, ohne aus dem Schuh herauszugucken.

Die Blase am Fuß ist da – wie werde ich sie wieder los?

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Ein softes Futter und ein bequemer, etwas weiterer Schnitt sorgen dafür, dass Fußschmerzen ausbleiben. Der Schuh, den die Blasen hassen: Mokassin!

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Die perfekte Schuhform, um Blasen vorzubeugen: breite Riemen und softe Materialien wie dehnbare Stoffe

Geschlossene Blasen bitte auf keinen Fall aufstechen, sonst könnten nämlich Keime eindringen und die Wunde sich infizieren, was zu bösen Entzündungen führen kann. Klebe stattdessen ein spezielles Blasenpflaster auf die Blase. Dieses bekommst Du in der Drogerie, Apotheke und manchmal sogar im Supermarkt. Das Besondere an Blasenpflaster ist, dass es besonders fest haftet und mit einer Gelschicht ausgestattet ist, die den Wundbereich feucht hält, wodurch die Blase schneller und schmerzfreier abheilen kann. Lasse das Blasenpflaster so lange auf der verletzten Haut kleben, bis es sich von selbst ablöst.

Ist die Blase bereits von alleine aufgegangen, solltest Du die Wunde erst desinfizieren und dann ein Blasenpflaster darüber kleben. Dieses verklebt im Gegensatz zu herkömmlichen Pflastern nicht mit der nässenden Wunde und hält den schmerzendenen Wundbereich zudem gleichmäßig feucht. Das ist von Vorteil, denn trockene Wunden heilen langsamer und zudem ist hier die Gefahr der Narbenbildung erhöht. Die landläufige Vorstellung, dass Wunden Luft zum Heilen brauchen, ist übrigens schon lange überholt. Ein Blasenpflaster ist definitiv die beste Wahl, denn es schützt vor Bakterien, Schmutz und Wasser, ohne mit der Wunde zu verkleben.

Fotos: fotolia.com (2), stiefelparadies.de (3)

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